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Einblick in die Arbeit der VHS-Geschäftsstelle |   VHS Aktuell

In der Geschäftsstelle der Volkshochschule herrscht immer reges Treiben, aber in den Wochen vor dem neuen Semester ist besonders viel los:

Anmeldungen werden bearbeitet, Verträge mit Dozentinnen und Dozenten geschlossen. Der laufende Kursbetrieb muss auch reibungslos funktionieren. Aktuelle Zahlen zeigen den großen logistischen Aufwand. Allein im Palais Walderdorff finden in einer normalen Semesterwoche 60 Veranstaltungen statt. Für 2019 wurden 41.300 Unterrichtsstunden geplant und knapp 36.000 fanden statt. Diese Umsetzungsquote von deutlich über 80 Prozent ist nach Aussage von VHS-Leiter Rudolf Fries ein guter Wert: „Nicht alle Angebote stoßen auf ausreichend Resonanz. Der Gesetzgeber unterstützt nur Kurse, die mindestens acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben. Das ist zum Beispiel ein Grund, warum wir Kurse manchmal mangels ausreichender Nachfrage vorher absagen.“

Aber über 1000 Kurse, teilweise mit acht und mehr Terminen, wurden 2019 tatsächlich durchgeführt und so werden über 11.000 Lernwillige erreicht. „Wenn man bedenkt, dass die meisten Kurse mehrere Termine haben, bedeuten 11.000 Teilnehmende sicher an die 100.000 Besuche in der VHS im Jahr 2019“, fügt Fries hinzu. Die Geschäftsstelle verbucht nach den Vorgaben des rheinland-pfälzischen Weiterbildungsgesetzes die Mitwirkung aller Kursteilnehmenden bei jedem Termin. Die Volkshochschule, die zum städtischen Bildungs- und Medienzentrum gehört, beschäftigt ausschließlich Honorardozenten und -dozentinnen. Derzeit sind es 250. Für jeden der über 1000 Kurse wird ein Vertrag abgeschlossen. Auch das übernimmt die Geschäftsstelle einschließlich der Auszahlung von Honoraren, wie auch die Begleichung von Rechnungen. Gleichzeitig wickelt sie die Gebühreneinnahmen ab.

Der administrative Aufwand ist eine Seite im Alltag der VHS, die technische Infrastruktur eine andere. Im Palais Walderdorff als einem von mehreren Standorten, werden jeden Tag zwischen sieben und zehn Räume für den Unterricht genutzt. Die Kundinnen und Kunden, aber auch die Dozentinnen und Dozenten erwarten einen zeitgemäßen Standard. Deshalb gibt es in allen Räumen WLAN und moderne Präsentationstechnik. Der technische Dienst der VHS betreut in eigener Regie an den verschiedenen Standorten drei WLAN-Netze, rund 50 Notebooks und PCs und eine Vielzahl von Beamern und anderen Geräten, die für einen modernen Unterricht unerlässlich sind. Fries erläutert Details: „Damit die vielen Kurse aus dem Programmheft Jahr für Jahr auch tatsächlich erfolgreich stattfinden können, ist eine gut geölte Maschinerie im Hintergrund vonnöten. Administration und Technik müssen jeden Tag neue Herausforderungen Hand in Hand meistern und tausende Kundinnen und Kunden zufriedenstellen.“ Dabei sind hohe gesetzliche Anforderungen zu beachten und es muss eine zertifizierte Qualität geliefert werden.

Eine deutliche Hilfe bei der gesamten Verwaltungsarbeit ist die 2017 neue gestaltete Homepage www.vhs-trier.de. Vergangenes Jahr wurden fast 1000 Zugriffe täglich registriert, sechs Mal mehr als 2017. 3300 Kundinnen und Kunden nutzen die Homepage schon zur einfachen Kursbuchung Zuhause und profitieren von der automatisierten Anbindung an das Verwaltungssystem der VHS. Einschreibungen für das neue Semester sind schon möglich. Damit man den richtigen Kurs findet, bietet die VHS Beratungen an. Das ist gerade bei der Auswahl des Sprachkurses wichtig. So führt der Fachbereich Sprachen am Donnerstag, 6. Februar, 17 bis 19 Uhr im Palais Walderdorff, eine kostenfreie Einstufung und Beratung durch. Dozentinnen und Dozenten für Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Russisch stehen in Raum 5 Rede und Antwort. Für den EDV-Bereich gibt es eine ähnliche Beratung im Palais Walderdorff: „Finde den richtigen Kurs!“ am 6. Februar, 17 bis 20 Uhr, Palais Walderdorff, Raum 106. Schließlich können sich Seniorinnen und Senioren, die EDV und Smartphones kennenlernen wollen, ebenfalls am 6. Februar beraten lassen, von 9.45 bis 12 Uhr im Raum 106.

Kundinnen und Kunden der VHS findet im neuen Programmheft das gewohnt umfassende Angebot aus sechs Fachbereichen: Es gibt Kurse mit starken lokalen Bezügen („Mit dem Rad durch Trier“, „Partnerstadt- Gärten auf dem Petrisberg“), aber auch den Blick in die weite Welt („Mit dem Fahrrad im Himalaya“). Wichtige politische Themen werden in Online-Vorträgen behandelt. Interessierte können sich von zu Hause aus informieren. Wer kreativ gestalten will, findet ebenso Angebote wie derjenige, der gesund kochen will. Knapp die Hälfte des Angebots sind traditionell Fremdsprachen, 16 kann man am Domfreihof erlernen. Die Zahl der Deutschkurse ist im Vergleich mit der Hochphase nach der stark gestiegenen Zahl der Geflüchteten in Trier zurückgegangen. Die Angebot sind aber immer noch sehr gefragt: Fast 50 gibt es im nächsten Semester, genauso wie kostenlose Angebote für Triererinnen und Trierer, die nicht ausreichend lesen und schreiben können.

Foto (von links): Heinz Schwarz (Verwaltungsleitung), Ulrike Esch (Geschäftsstelle), Hans-Joachim Pfeiffer (Technischer Dienst), Petra Resch (Geschäftsstelle), Markus Schmitt (EDV), Robin Rauch (Auszubildender), Achim Schoßau (Technischer Dienst), Ute Berens (Geschäftsstelle)

 

 

Das Team hinter den Kursen der vhs
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