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Foto-Ausstellung zu Kindergräbern in der VHS |   VHS Aktuell

Die Foto-Ausstellung „Kindergräber – Orte zum Verweilen, Sinnen und Erinnern“, ist bis 31. Oktober im Foyer der Stadtbibliothek zu sehen.

Die 23 Detail-Fotografien werden im 70 mal 100 Zentimeter großen Kunststoffrahmen mit farblich passendem Passepartout präsentiert. Gezeigt wird nicht das ganze Grab, vielmehr wird das Augenmerk auf die Details gelenkt, die den Eltern besonders wichtig sind. Das besondere Element wird farbig, gestochen scharf hervorgehoben. Der Hintergrund ist in schwarz-weiß gehalten. Es wurde dazu mit Schärfe und Unschärfe gearbeitet. Postkarten mit der Fotografie und dem Text werden passend zu den Fotografien zum Mitnehmen ausgelegt. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, 9 bis 20 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr. In den Herbstferien gelten die eingeschränkten Öffnungszeiten der Stadtbibliothek. Weitere Fotos können bis 11. Oktober in der „Bühne“ der EGP in der Südallee/Kaiserstraße betrachtet werden.

In einer Pressemitteilung der Aktion Sternenkinder Trier und der Selbsthilfegruppe „Stiller Stern“ heißt es: „Allen mitwirkenden Familien liegen ihre viel zu früh verstorbenen Kinder sehr am Herzen. Die Erinnerung bleibt, auch wenn sich die Trauer mit den Jahren verändert. Geschwisterkinder fragen nach dem Verstorbenen oder machen mit ihrem Älterwerden immer wieder deutlich, was man verloren hat und auf sehr schmerzliche Weise gehen lassen musste. Die Kindergräber sind dann manchmal die einzige Stelle, an der man seine Liebe zum Kind noch einmal nach außen zeigen kann. Liebevoll gepflegt, bepflanzt und geschmückt.“

Begleitend zur Ausstellung, findet am Dienstag, 16. Oktober, 19 Uhr, eine interaktive Buchlesung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt. Die Autorin Mechthild Schroeter-Rupieper, Gründerin der Familientrauerarbeit in Deutschland, liest und erzählt an diesem Abend aus ihrem Buch „Geschichten, die das Leben erzählt – weil der Tod sie geschrieben hat“ von der Sterbe- und Trauerbegleitung. Begleitet wird diese Lesung durch Flötenmusik. Ab 17 Uhr besteht die Möglichkeit zum offenen Gespräch mit betroffenen Eltern im geschützten Raum. Diese Veranstaltung findet im Rahmen „Wochen der seelischen Gesundheit“ der Selbsthilfe-, Kontakt und Informationsstelle Trier statt.

 

 

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