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Grußwort des Dezernenten |   Grußworte

Liebe Triererinnen, liebe Trierer,

was außerschulische Bildung leisten kann, zeigen die städtischen Bildungseinrichtungen ebenso wie die privat organisierten Anbieter in der Stadt jeden Tag. Aktuell richten viele den Fokus auf die möglichst schnelle und reibungslose Integration der Geflüchteten aus der Ukraine. Über 1.000 Geflüchtete leben seit einigen Monaten bei uns, über 200 Kinder und Jugendliche davon besuchen eine Trierer Schule. Rund 600 sind (junge) erwachsene Männer und Frauen. Auch wenn es eine gewisse Bewegung in diesen Zahlen gibt, weil Menschen zurückgehen und andere kommen, ist die sprachliche Integration der Geflüchteten eine dringende Aufgabe. Hier engagiert sich unsere Volkshochschule in besonderer Weise. Nach und nach finden die erwachsenen Ukrainerinnen und Ukrainer einen Platz in den vhs-Integrationskursen und beginnen mit dem Erwerb der deutschen Sprache. Sie besuchen über längere Zeit jeden Vormittag einen der vielen Deutschkurse im Bürgerhaus Trier-Nord oder in der Karl-Berg-Musikschule. Die Schülerinnen und Schüler, die den deutschsprachigen Unterricht in den Grundschulen oder den weiterführenden Schulen schon längst besuchen, finden sprachliche Unterstützung in Nachmittags- und Ferienkursen, die die vhs gemeinsam mit den Schulen organisiert. So haben im Sommer über 40 Schülerinnen und Schüler in der Keune Grundschule oder am Max-Planck-Gymnasium unterrichtsbegleitenden Sprachunterricht erhalten. Zwölf weitere Sprachkurse für rund 100 Teilnehmende hat die vhs in den Sommerferien angeboten, damit zugewanderte Kinder und Jugendliche zwei Wochen lang Deutsch lernen können. Mathe und Deutsch nachholen war das Ziel des Programms „LIF – Lernen in Ferien“; neun Kurse für 70 Kinder wurden hier in der letzten Sommerferien-Woche angeboten. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt diese Angebote finanziell; sonst wären sie auch nicht möglich. 

Ein besonderes Format für Schülerinnen und Schüler ist der talentCAMpus, den der Bund fördert. In den Sommerferien haben 30 Kinder und Jugendliche, deutsche und zugewanderte, das Thema Krieg und Frieden auf verschiedene Arten verarbeitet, mit Bildern, Tönen oder Tänzen. Dieses Ferienformat wurde mit einer Mahnwache an der Porta abgeschlossen. Das Format zeigt, wie sprachliche, kulturelle und politische Bildung gut zusammenwirken kann. Unsere Volkshochschule kann bei der Entwicklung und Durchführung dieser wichtigen Programme ihre Leistungsstärke und Professionalität in voller Größe ausspielen. Ihre Aktivitäten gehen damit weit über die Angebote in diesem Programmheft hinaus.

Mein Dank gilt der Volkshochschule und all den Unterstützerinnen und Unterstützern, die ihre wichtige Arbeit ermöglichen.

 

Ihr

Markus Nöhl

Dezernent für Kultur, Tourismus und Weiterbildung

 

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