Podiumsveranstaltung „Bauwende? - Verkehrswende? – wie und wohin?“ in Kooperation mit dem BUND
| Kursnummer | 261-10401 |
| Beginn | Di., 28.04.2026, 19:00 - 21:00 Uhr |
| Anmeldeschluss | 12.03.2026 |
| Kursgebühr | 0,00 € |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursleitung |
Zu diesem Kurs sind keine Informationen über Dozenten verfügbar. |
| Kursort |
Domfreihof, R. 005
Domfreihof 1b, 54290 Trier |
Auch wenn es momentan in den öffentlichen Debatten in den Hintergrund gerückt ist: Das Thema Klimawandel ist nach wie vor aktuell. Im Jahr 2024 ist der Treibhausgasausstoß in Deutschland zwar zurückgegangen, allerdings nicht mehr so stark wie im Vorjahr. 2025 war der Emissionsrückgang nur noch marginal. Ein Hauptgrund dafür: Der Verkehr- und der Gebäudesektor haben ihre CO2-Einsparungsziele deutlich verfehlt. Für beide Bereiche gilt: Wir haben kein Erkenntnis-, nur ein Umsetzungsproblem. Immer noch werden mehr als die Hälfte aller Wege mit dem Auto zurückgelegt – wobei 40 Prozent der Fahrten kürzer als 5 Kilometer sind. Rund 80 Prozent der öffentlichen Straßenflächen in Städten sind für fahrende und parkende Autos reserviert. Mehr Raum für den Fuß- und Radverkehr und den ÖPNV wären ein effizienter Schritt nicht nur für eine Verbesserung der Klimabilanz, sondern auch für mehr Lebensqualität.
Der Gebäudesektor steckt in einem Dilemma: Dem Bedarf nach neuen Wohnungen stehen Auswirkungen entgegen, die den Klimawandel eher beschleunigen, wie Flächenverbrauch und -versiegelung, Verringerung von Baumbeständen oder ein erhöhter CO2-Ausstoß durch Bautätigkeiten. Das Land Rheinland-Pfalz hat sich verpflichtet, bis 2030 den Flächenverbrauch auf unter 1 Hektar pro Tag zu reduzieren. Derzeit liegt der Verbrauch bei über 8 Ha. Mehr Wohnungen durch das Ausweisen außerstädtischer Baugebiete zu schaffen, würde dieses Ziel erheblich gefährden.
Ohne stärkere Anstrengungen für eine klimafreundlichere Mobilitäts- und Bauwende drohen nicht nur hohe Strafzahlungen aufgrund des Verfehlens europäischer Vorgaben, sondern auch das Scheitern der mittel- und langfristigen Zielsetzung, Deutschland klimaneutral zu machen. Deutschland will bis 2030 die Treibhausgas-Emission um 65 Prozent reduzieren, das Land Rheinland-Pfalz will bis 2040 klimaneutral sein. Trier will es bis 2045 schaffen. Die Fragen wie wir wohnen, wie wir unsere Städte entwickeln und wie wir mobil unterwegs sind, hängen eng miteinander zusammen. Die Podiumsveranstaltung „Verkehrswende – Bauwende – Wie? und Wohin?“ sucht nach Antworten auf diese Fragen.
Es diskutieren:
Dr. Thilo Becker,
Dezernent für Planen, Bauen und Gestalten der Stadt Trier
Michael Carl
Stellv. Landesvorsitzender des BUND Rheinland-Pfalz
Ronald Maltha,
BUND Saarbrücken, Baupolitik und Baustellungnahmen
Prof. Dr.-Ing. Roland Trapp
Hochschule Trier, Fachrichtung Bauingenieurswesen, Verkehrsforschung
Der Gebäudesektor steckt in einem Dilemma: Dem Bedarf nach neuen Wohnungen stehen Auswirkungen entgegen, die den Klimawandel eher beschleunigen, wie Flächenverbrauch und -versiegelung, Verringerung von Baumbeständen oder ein erhöhter CO2-Ausstoß durch Bautätigkeiten. Das Land Rheinland-Pfalz hat sich verpflichtet, bis 2030 den Flächenverbrauch auf unter 1 Hektar pro Tag zu reduzieren. Derzeit liegt der Verbrauch bei über 8 Ha. Mehr Wohnungen durch das Ausweisen außerstädtischer Baugebiete zu schaffen, würde dieses Ziel erheblich gefährden.
Ohne stärkere Anstrengungen für eine klimafreundlichere Mobilitäts- und Bauwende drohen nicht nur hohe Strafzahlungen aufgrund des Verfehlens europäischer Vorgaben, sondern auch das Scheitern der mittel- und langfristigen Zielsetzung, Deutschland klimaneutral zu machen. Deutschland will bis 2030 die Treibhausgas-Emission um 65 Prozent reduzieren, das Land Rheinland-Pfalz will bis 2040 klimaneutral sein. Trier will es bis 2045 schaffen. Die Fragen wie wir wohnen, wie wir unsere Städte entwickeln und wie wir mobil unterwegs sind, hängen eng miteinander zusammen. Die Podiumsveranstaltung „Verkehrswende – Bauwende – Wie? und Wohin?“ sucht nach Antworten auf diese Fragen.
Es diskutieren:
Dr. Thilo Becker,
Dezernent für Planen, Bauen und Gestalten der Stadt Trier
Michael Carl
Stellv. Landesvorsitzender des BUND Rheinland-Pfalz
Ronald Maltha,
BUND Saarbrücken, Baupolitik und Baustellungnahmen
Prof. Dr.-Ing. Roland Trapp
Hochschule Trier, Fachrichtung Bauingenieurswesen, Verkehrsforschung
Datum
28.04.2026
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Domfreihof 1b,
Domfreihof, R. 005

