Queeres Leben in den Goldenen Zwanzigern - In Kooperation mit dem Stadtmuseum Simeonstift
| Kursnummer | 262-10705 |
| Beginn | Di., 13.10.2026, 19:00 - 21:00 Uhr |
| Kursgebühr | 8,00 € |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursleitung |
Vincent Maron
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| Kursort |
siehe Kursbeschreibung
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Passend zum Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz steht das Jahr 2026 in Trier ganz im Zeichen der Zwanzigerjahre – das Stadtmuseum Simeonstift und die Volkshochschule Trier begeben sich auf eine Zeitreise 100 Jahre in die Vergangenheit und beleuchten in Fachvorträgen Leben, Kunst und Gesellschaft in den 1920er-Jahren in Trier. Im Stadtmuseum Simeonstift finden die Vorträge im Rahmen der großen Sonderausstellung „Die 20er – Goldene Zeiten, Dunkle Jahre“ statt, die am 5. Juli eröffnet wird.
Der Vortrag beleuchtet das queere Leben in den Goldenen Zwanzigern.
Die neuen Modeformen und Körperideale zeigen, dass die Grenzen zwischen den Geschlechtern in den 20er-Jahren am Aufbrechen sind. Dennoch ist Homosexualität laut § 175 in Deutschland strafbar.
Juristisch bezieht sich der Paragraph auf Männer, doch auch homosexuelle Frauen werden in der Weimarer Republik diskriminiert. Hier kommt dem Arzt und Sexualforscher Magnus Hirschfeld eine wichtige Bedeutung zu.
Er stellt im Berlin der 20er-Jahre sogenannte Transvestitenbescheinigungen aus. Das klingt nach Stigmatisierung, schützt aber queere Menschen vor Strafverfolgung. Hirschfeld ist selber homosexuell.
Vom fernen Berlin lässt er der Trierer Stadtbibliothek Ausgaben seiner Publikationen zukommen, weil er befürchtet, dass seine Schriften im konservativen Trier sonst nicht gelesen werden. Das spricht Bände über den Umgang mit queerem Leben in Trier, das für diese Zeit kaum erfasst ist.
Erst durch die systematische Verfolgung seitens der Nationalsozialisten werden die Mitbürgerinnen und Mitbürger aktenkundig. Eine von ihnen ist die Dichterin Gertrud Schloß.
Vincent Maron ist Geschäftsführer des SCHMIT-Z e.V
Stadtmuseum Simeonstift
Abendkasse Eintritt: 8 €
Die Veranstaltung ist für Studierende der Universität Trier und der Hochschule Trier im Rahmen von DIMIDO kostenlos.
Kein Zugang zur Ausstellung.
Der Vortrag beleuchtet das queere Leben in den Goldenen Zwanzigern.
Die neuen Modeformen und Körperideale zeigen, dass die Grenzen zwischen den Geschlechtern in den 20er-Jahren am Aufbrechen sind. Dennoch ist Homosexualität laut § 175 in Deutschland strafbar.
Juristisch bezieht sich der Paragraph auf Männer, doch auch homosexuelle Frauen werden in der Weimarer Republik diskriminiert. Hier kommt dem Arzt und Sexualforscher Magnus Hirschfeld eine wichtige Bedeutung zu.
Er stellt im Berlin der 20er-Jahre sogenannte Transvestitenbescheinigungen aus. Das klingt nach Stigmatisierung, schützt aber queere Menschen vor Strafverfolgung. Hirschfeld ist selber homosexuell.
Vom fernen Berlin lässt er der Trierer Stadtbibliothek Ausgaben seiner Publikationen zukommen, weil er befürchtet, dass seine Schriften im konservativen Trier sonst nicht gelesen werden. Das spricht Bände über den Umgang mit queerem Leben in Trier, das für diese Zeit kaum erfasst ist.
Erst durch die systematische Verfolgung seitens der Nationalsozialisten werden die Mitbürgerinnen und Mitbürger aktenkundig. Eine von ihnen ist die Dichterin Gertrud Schloß.
Vincent Maron ist Geschäftsführer des SCHMIT-Z e.V
Stadtmuseum Simeonstift
Abendkasse Eintritt: 8 €
Die Veranstaltung ist für Studierende der Universität Trier und der Hochschule Trier im Rahmen von DIMIDO kostenlos.
Kein Zugang zur Ausstellung.
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